Schnellzugriff für Reiseziele
 

Gesundheitsbestimmungen und Empfehlungen für Vietnam Reisen

Vor der Reise sollten Sie wegen der Gültigkeit der Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Versicherung halten. Es ist nicht auszuschließen, dass Sie als Patient eventuell für Behandlungskosten in Vorleistung treten müssen.

Bei direkter Einreise nach Vietnam aus Deutschland gibt es keine vorgeschriebenen Impfungen. Anders sieht es aus, wenn Sie aus einem Gelbfiebergebiet (Informationen bei der Welt-Gesundheits-Organsiation: http://www.who.int/en/) einreisen wollen. Dann müssen Sie eine Impfung gegen Gelbfieber vorweisen können.

Aber auch, wenn weitergehende Impfungen nicht vorgeschrieben sind: Es ist dennoch empfehlenswert, die auch für Deutschland empfohlenen Standard-Impfungen (siehe Robert-Koch-Institut http://www.rki.de) vollständig auf einem aktuellen Stand zu haben. Zusätzlich dazu sind auch Impfungen gegen Hepatitis A und B, gegebenenfalls auch gegen Tollwut, Typhus sowie japanische Encephalitis ratsam.


Andere Krankheiten:

  • Dengue: In den letzten Jahren gab es einen Zuwachs an Neuerkrankungen, insbesondere im Norden Vietnams und dem Mekong-Delta. Eine Impfung dagegen gibt es leider nicht. Einzige Hilfsmaßnahme ist es, mit entsprechendem Mückenschutz eine Ansteckung mit der durch Stechmücken übertragenen Krankheit zu verhindern.
  • Malaria: Abhängig von der Region, die Sie besuchen, kann Malaria ganzjährig auftreten.
    Ein vergleichsweise höheres Risiko einer Ansteckung besteht im zentralen Hochland bis ca. 1.500m ü.d.M.; geringer ist das Risiko im Norden und Süden; minimales oder kein Risiko besteht in Ho-Chi-Minh-Stadt, Küstenregionen nördlich von Nha Trang einschließlich dem Delta des roten Flusses sowie dem Großraum um Hanoi; Stadtgebiete gelten generell als Malaria-frei.
    Sollte bei Ihnen auch einige Wochen nach einem Vietnam-Besuch Fieber auftreten, begeben Sie sich bitte sofort mit dem Hinweis auf Urlaub in einem Malariagebiet zum Arzt! Unbehandelt kann Malaria schlimmstenfalls tödlich enden.
    Natürlich können Sie sich aber auch vor Reisebeginn schon entsprechend vorbereiten. Bei Reisen in Risikogebiete ist etwa eine Chemoprophylaxe möglich (von Ärzten heute seltener empfohlen). Als ratsamer gilt allgemein die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten in Rücksprache mit den Ärzten. Wie auch bei Dengue ist der beste Schutz ohnehin, sich vor Stechmücken zu schützen, welche die Krankheit übertragen (Schutz durch Kleidung, Insektenschutzmittel, Moskitonetze, etc.)
  • Durchfallerkrankungen (u.a. Cholera): Durchfallerkrankungen treten vermehrt nach Regenzeiten auf (siehe auch Klima). Vorbeugen kann man dem, indem man den Konsum von rohen Salaten sowie das Trinken von Leitungswasser vermeidet (besser abgepacktes Wasser aus Flaschen), Nahrungsmittel nach Möglichkeit immer kocht oder schält sowie möglichst häufig die Hände mit Seife wäscht und ggfs. desinfiziert.
  • Japanische Enzephalitis: Diese Erkrankung tritt meist im Süden während der Regen- und frühen Trockenzeit auf. Bei länger geplanten Aufenthalten in diesem Zeitraum ist Mückenschutz (auch wegen anderer Krankheiten) unerlässlich, eine rechtzeitige Impfung vor Reiseantritt sollte ebenfalls in Erwägung gezogen werden.
  • Tollwut: Tollwut wird vor allem durch Bisse von streunenden Tieren übertragen, welche es im ganzen Land gibt. Vermeiden Sie möglichst den Kontakt zu diesen Tieren. Eine Impfung vor Reiseantritt ist empfehlenswert, da adäquate medizinische Versorgung nicht überall im Land möglich ist.
  • Tuberkulose: Verglichen mit Europa tritt Tuberkulose landesweit häufiger auf. Eine Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Einer Infektion kann man also bei entsprechender Vorsicht entgegenwirken.
  • Vogelgrippe: Landesweit besteht die Gefahr bei direktem Kontakt mit Geflügel. Meiden Sie den Kontakt zu Geflügel (lebendig wie auch rohes Fleisch), insbesondere auch Geflügelmärkte.


Grundsätzliche medizinische Versorgung: Der Standard der medizinischen Versorgung in Vietnam ist nicht mit dem deutschen Niveau vergleichbar. Das höchste Niveau gibt es in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt, wo franco-vietnamesische Krankenhäuser über bessere Ausstattung verfügen und neben internationalen Kliniken als erste Anlaufstellen empfohlen sind.Ebenfalls grundsätzlich ratsam ist vor Reiseantritt die Rücksprache mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner, insbesondere für Reisende, welche an einem geschwächten Immunsystem leiden oder anderweitig in Behandlung sind.

Grundsätzliche medizinische Versorgung: Der Standard der medizinischen Versorgung in Vietnam ist nicht mit dem deutschen Niveau vergleichbar. Das höchste Niveau gibt es in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt, wo franco-vietnamesische Krankenhäuser über bessere Ausstattung verfügen und neben internationalen Kliniken als erste Anlaufstellen empfohlen sind.

Ebenfalls grundsätzlich ratsam ist vor Reiseantritt die Rücksprache mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner, insbesondere für Reisende, welche an einem geschwächten Immunsystem leiden oder anderweitig in Behandlung sind.